CTA - Chemielaborant - Fachschule Chemietechnik - Fachoberschule Chemie

BIM

Bergedorfer Integrationsmodell
(CTA + Abitur)

Inhalt

Struktur und Fächer des Bildungsganges

Der vierjährige, doppelqualifizierende Bildungsgang führt sowohl zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) als auch zum Berufsabschluss der Chemisch-technischen Assistenz (CTA).

Der Schwerpunkt der doppelqualifizierenden Ausbildung liegt im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die Kurse Chemie und Technik sowie die Fächer Mathematik und Physik füllen zusammen mehr als die Hälfte der Wochenstunden der BIM-Stundentafel aus. Dabei nimmt die Laborpraxis ungefähr die Hälfte des Unterrichts in Anspruch.

Die Inhalte des Profilbereiches orientieren sich über den gesamten Bildungsgang einerseits an den Anforderungen der gymnasialen Oberstufe, andererseits an den typischen zukünftigen Arbeitsbereichen für Chemisch-technische Assistenz. Diese sind:

  • Untersuchung von Lebensmitteln

  • Untersuchung von Natur- und Werkstoffen (z.B. Metalle, Kunststoffe, Kohle, Erdöl)

  • Präparative Forschung und Entwicklung (z.B. Arzneimittel, Kosmetika, Farbstoffe, Wasch- und Reinigungsmittel)

  • Mitarbeit in der Forschung (z.B. Biochemie, Bio- und Gentechnologie, Klinische Chemie)

  • Mitarbeit in der Umweltanalytik, Untersuchung von Luft, Boden und Wasser

  • Mitarbeit bei der Entwicklung von Verfahrenstechniken (z.B. Recycling, Abwasserreinigung, Biotechnologie)

Zusätzlich wird ein vierwöchiges Praktikum in Laboratorien der Industrie oder in Instituten durchgeführt.

Neben den beruflichen Prüfungen, die im Verlauf des Bildungsganges zum Berufsabschluss CTA führen, findet eine schriftliche Abiturprüfung in Chemie statt.

Einen zweiten Schwerpunkt bildet der so genannte Kernbereich mit den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Sie werden auf grundlegendem oder erhöhtem Anforderungsniveau unterrichtet und im Abitur zentral schriftlich geprüft.

Hinzu kommen weitere Fächer aus dem Wahl- oder Wahlpflichtbereich wie Politik-Gesellschaft-Wirtschaft (PGW), Philosophie, Kunst oder Musik und Sport. In PGW ist eine mündliche Abiturprüfung abzulegen.

Als zweite Fremdsprache wird Spanisch angeboten. Diese Sprache muss nur von den Schülerinnen und Schülern belegt werden, die nicht bis zur 10. Klasse vier Jahre lang in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet wurden.

Die Ausrichtung auf den beruflichen Schwerpunkt macht es erforderlich, dass die Wahlfreiheit bei der Kursbelegung in den künstlerischen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich  eingeschränkt wird.

Der Unterricht wird über die gesamte Zeit im Klassenverband erteilt.

Der Bildungsgang wird von zwei benachbarten Schulen gemeinsam getragen, der Gesamtschule Bergedorf als integrierter Gesamtschule, die Abschlüsse bis zum Abitur vergibt, und der Staatlichen Gewerbeschule Chemie, Pharmazie, Agrarwirtschaft, wo der seit vielen Jahren anerkannte Berufsabschluss der Chemisch-technischen Assistenz erworben werden kann.

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Vorteile des Bildungsganges

Zeitersparnis: Wer das Abitur und den CTA-Abschluss nacheinander erreichen will, braucht dafür insgesamt mindestens fünf Jahre. Dabei kommt es häufig zu Doppellernen, da die Lerninhalte der Kurse Chemie für das Abitur vielfach auch Bestandteil der CTA-Ausbildung sind.

Doppelqualifikation erhöht die zukünftigen Chancen. Die doppelqualifizierenden Abschlüsse des Bildungsganges ermöglichen es, sowohl in einem anerkannten Laborberuf als CTA zu arbeiten als auch an der Universität oder der Fachhochschule ein Studium zu beginnen.

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Berufliche Perspektiven

Der Berufsabschluss Chemisch-technische Assistenz eröffnet gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der CTA ist ein seit Jahrzehnten etablierter Laborberuf. An der Gewerbeschule 13 werden seit 1979 CTA's für Arbeitsplätze in Behörden (Institute, Umweltschutz usw.) und in der chemischen Industrie ausgebildet.

Der Bildungsgang ist auch ein hervorragender „Vorlauf" für ein naturwissenschaftliches Studium. So kann die CTA-Ausbildung zu einer Verbesserung des Numerus Clausus bei Aufnahme eines Fachstudiums, zur Studienzeitverkürzung und teilweise auch zur Anrechnung auf Universitätspraktika führen.

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Stundentafel BIM ab 2008

Profilfächer (14 Stunden)
Kernfächer (12 Stunden)
Pflichtfächer (8-11 Stunden)
  • Chemie
  • Mathematik
  • PGW
  • Technik
  • Deutsch
  • Kunst / Musik
  • Physik / physikalische Chemie
  • Englisch
  • Philosophie / Religion
 

 

  • Sport
   
  • Spanisch (wenn 4 Jahre nicht erfüllt)

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Notwendige Bewerbungsunterlagen

Wenn Sie sich bei uns bewerben wollen, benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

  • Nachweis über den Realschulabschluss oder eines gleichwertigen Zeugnisses (vor diesem Abschluss: das Halbjahreszeugnis). Die Nachweise reichen Sie bitte als beglaubigte Kopien ein. Statt der beglaubigten Kopien können Sie im Schulbüro eine Fotokopie unter Vorlage des Originals einreichen.
  • Bewerber mit ausländischen Zeugnissen: Bitte lassen Sie Ihre Zeugnisse im Schulinformationszentrum (SIZ) bewerten. Sie werden außerdem rechtzeitig vor Beginn der Ausbildung zu einer Deutschprüfung eingeladen.
    Adresse des Schulinformationszentrums:

Schulinformationszentrum (SIZ)
Beratungsteam B
Hamburger Str. 41
22083 Hamburg

  • Vorlage des Personalausweises »Hamburger Wohnsitz« (Spätestens zum Beginn der Ausbildung benötigen wir einen Nachweis über den Wohnsitz in Hamburg.)
  • Für den Fall, dass Sie noch nicht volljährig sind, benötigen wir die schriftliche Einwilligung auf dem Anmeldebogen sowie die Vorlage des Personalausweises eines Sorgeberechtigten im Schulbüro
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Ein Passbild (mit Namen versehen)
  • Anmeldebogen (bitte drucken Sie sich den Anmeldebogen aus und legen ihn Ihrer Bewerbung bei.)

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Schulische Voraussetzungen

In den vierjährigen Bildungsgang BIM kann aufgenommen werden, wer in dem Abschlusszeugnis der Realschule eine Durchschnittsnote von 3,0 oder besser erreicht hat oder in die Vorstufe der gymnasialen Oberstufe versetzt worden ist.

Die Durchschnittsnote wird aus allen Noten des Zeugnisses mit Ausnahme der Note für das Pflichtfach Sport gebildet. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle hinter dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet.

Bei einem Abschlusszeugnis der Realschule werden die Noten für die Kurse des Wahlpflichtbereiches nur mit ihrem Mittelwert berücksichtigt; der Mittelwert steht der Note für ein Fach gleich.

Bei einem Abschlusszeugnis der Gesamtschule werden die auf grundlegende und erweiterte Anforderungen bezogenen Noten (A- und B-Noten) wie folgt auf einer Achterskala umgerechnet:

B1/B2 B3 B4/A1 A2 A3 A4 A5 A6
1 2 3 4 5 6 7 8

Neben den Notenvoraussetzungen sollten Sie über solide Kenntnisse in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern sowie in den Fächern Deutsch und Englisch verfügen.

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Meldeschluss und Verfahrensablauf

Denken Sie daran, dass der Meldeschluss der 31. März eines jeden Jahres ist. Bei späterer Bewerbung werden Sie auf einer Warteliste geführt. Hinweis: Wir richten uns immer nach dem Datum des Poststempels.

Bei fristgerechter Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Bestätigung, dass Ihre Unterlagen bei uns eingetroffen sind. Bitte sorgen Sie dafür, dass eine Zusage, die Ende April oder Anfang Mai erfolgt, Sie sicher erreicht. Es muss dann innerhalb weniger Tage durch Sie der Schulplatz verbindlich angenommen werden. Erfolgt Ihre Zusage nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist, so verfällt Ihr Anspruch und Sie können nicht aufgenommen werden.

Der Unterricht beginnt nach den Sommerferien im August.

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Öffnungszeiten des Büros

Wenn Sie sich persönlich im Schulbüro melden wollen, beachten sie bitte folgende Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag:
07:30 Uhr - 12:00 Uhr
12:30 Uhr - 15:00 Uhr

Freitag:
07:30 Uhr - 14:00 Uhr

In den Ferien:
08:00 Uhr - 13:00Uhr
Während der Ferien können sich die Öffnungszeiten kurzfristig ändern. Bitte rufen Sie dann zwecks Terminabsprache an:
040 4289203

 

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Zeitplan des Unterrichts

Der Schultag gliedert sich zeitlich folgendermaßen:

08:00 - 08:45      1. Stunde

08:45 - 09:30      2. Stunde

09:30 - 09:50      Pause

09:50 - 10:35      3. Stunde

10:35 - 11:20      4. Stunde

11:20 - 11:50      Pause

11:50 - 12:35      5. Stunde

12:35 - 13:20      6. Stunde

13:20 - 13:30     Pause

13:30 - 14:15      7. Stunde

14:15 - 15:00      8. Stunde

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© 23.09.2009 / G13